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Fakultät Maschinenbau

StaMoLo – Maßnahmen zur Minderung der Treibhausgasemissionen stationärer und mobiler Prozesse in Logistikunternehmen am Beispiel Deutsche Post World Net

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in
  • Simulation und Logistics Engineering

Hintergrund

Die Bundesrepublik Deutschland hat im Rahmen des Kyoto-Protokolls und der Lastenverteilung innerhalb der Europäischen Union zugesagt, die Emissionen der Treibhausgase (THG) bis zum Jahre 2008/2012 um 21% gegenüber dem Basisjahr 1990 zu vermindern. Anders als in anderen Sektoren sind jedoch die vom Verkehr ausgehenden Klimagas-Emissionen zwischen 1990 und 2000 um insgesamt 13% gestiegen. Vor diesem Hintergrund ist es wichtig die Treibhausgasemissionen der Logistikbranche kosteneffizient durch technische und nichttechnische Maßnahmen zu reduzieren.

Vorgehensweise

Das Projekt gliedert sich in fünf Arbeitspakete. Ausgangspunkt für dieses Projekt ist die Analysephase zur Ermittlung der Treibhausgasemissionen am Beispiel der Sparte DHL unter Berücksichtigung des gesamten Logistikprozesses (mobile und stationäre Prozesse). Daran schließt sich eine Bewertungsphase an, die möglichst kosteneffiziente Minderungsmaßnahmen der Treibhausgasemissionen identifiziert. Nach Auswahl der Maßnahmen ist eine Umsetzungsstrategie zu erarbeiten.

Mit den ersten drei Phasen endet die Konzeptphase mit einem externen Workshop und die Umsetzungsphase folgt, in der kurzfristige Maßnahmen umgesetzt und evaluiert werden. Die abschließende Kommunikationsphase dient dem Transfer der Ergebnisse auf andere Unternehmen der KEP-Branche.

Angestrebte Ergebnisse

Im Rahmen des Forschungsvorhaben wurden in Kooperation von Forschung und Praxis Bausteine einer kosteneffektiven und effizienten Unternehmensstrategie zur Minderung der Treibhausgasemissionen entwickelt und darauf aufbauend ein praxisorientiertes Minderungskonzept für die Deutsche Post World Net (heute: Deutsche Post DHL) abgeleitet, das aber auch auf andere Unternehmen der KEP-Branche übertragbar ist. Zusätzliche Erfahrungen und Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis wurden im Rahmen von Akteursworkshops einbezogen, damit die Übertragbarkeit der entwickelten Bausteine und des praxisorientierten Umsetzungskonzeptes auf weitere Bereiche des Konzerns DPWN sowie andere Unternehmen der KEP-Branche ermöglicht wird.

Die entwickelten Bausteine zur Minimierung von Treibhausgasemissionen stationärer und mobiler Vorgänge entlang des gesamten Logistikprozesses wurden in Pilotprojekten in repräsentativen Paketzentren durchgeführt und bewertet.

Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Uwe Clausen

Förderung und Partner