ITL zu Gast auf der WCTR in Toulouse

Mit drei Teilnehmenden war das Institut für Transportlogistik in der vergangenen Woche auf der World Conference on Transport Research (WCTR) in Toulouse vertreten. Clemens Balke, Janis Purk und Dr. Marius Dellbrügge nutzten die internationale Fachkonferenz, um aktuelle Forschungsergebnisse zu präsentieren, sich mit Forschenden aus aller Welt auszutauschen und neue Impulse für die eigene Forschungsarbeit zu gewinnen.
Im Rahmen der Konferenz präsentierten Clemens und Janis zwei aktuelle Forschungsarbeiten. Die Beiträge behandelten zum einen die Planung von Lade- und Lieferzonen im urbanen Güterverkehr und zum anderen die Steigerung der Resilienz logistischer Systeme durch den Einsatz künstlicher Intelligenz.

Das Paper „Evidence-Based Process Model for Planning Loading Zones in Urban Freight Transport“, das Clemens gemeinsam mit Marius und Professor Uwe Clausen verfasst hat, stellt ein evidenzbasiertes Framework zur Planung und Implementierung von Lade- und Lieferzonen vor. Kern des Ansatzes ist ein strukturierter Acht-Schritte-Prozess, der Kommunen und Städte dabei unterstützt, Lade- und Lieferzonen systematisch zu planen, umzusetzen und dabei alle relevanten Aspekte zu berücksichtigen.

Das Paper „Development of an AI-Driven Risk Analysis Tool for Transport Supply Chains“, das Janis gemeinsam mit Prof. Dr. Franz Vallée von der FH Münster verfasst hat, beschreibt die Entwicklung eines KI-gestützten Frühwarnsystems für Risiken in Transportlieferketten. Das System wurde gemeinsam mit kleinen und mittleren Unternehmen entwickelt und verbindet Unternehmensdaten, automatisierte Nachrichtenanalysen und KI-basierte Bewertungen, um relevante Risiken frühzeitig zu erkennen und übersichtlich darzustellen.
Die WCTR zählt zu den weltweit bedeutendsten wissenschaftlichen Konferenzen im Bereich der Verkehrs- und Mobilitätsforschung und bringt Forschende aus aller Welt zusammen.
Neben einem hochkarätigen Vortragsprogramm bot die Konferenz zahlreiche Möglichkeiten zum fachlichen Austausch. Insbesondere die Diskussionen im Anschluss an die Vorträge sowie die Poster-Sessions boten wertvolle Gelegenheiten, Forschungsergebnisse zu diskutieren, neue Perspektiven kennenzulernen und internationale Kontakte zu knüpfen.
Wir bedanken uns bei der World Conference on Transport Research Society für die hervorragende Organisation der Konferenz, die spannenden fachlichen Diskussionen und die vielen wertvollen Begegnungen. Die gewonnenen Impulse und Kontakte werden unsere zukünftige Forschungsarbeit bereichern.






