Außerfachliche Kompetenz
Als Institut für Transportlogistik empfehlen wir allen Studierenden mit Interesse an Transport, Verkehr und Mobilität für die „außerfachliche Kompetenz“ drei spannende Bachelorveranstaltungen aus dem Fachgebiet Verkehrswesen und Verkehrsplanung der Raumplanung.
Datenerhebung mit Fragenbögen – Autoabhängigkeit in der Mobilität
Fragebögen sind ein schnelles, effizientes und kostengünstiges Mittel, um große Mengen an Informationen aus umfangreichen Stichproben zu sammeln. Fragebögen werden daher ausgiebig genutzt, um zu verstehen, wie Menschen reisen und welche Gründe diesen Entscheidungen zugrunde liegen.
In diesem Modul üben wir die Datenerhebung mit Fragebögen zum Thema “Autoabhängigkeit in der Mobilität”. Wenn Personen oder Haushalte in ihrer Mobilität auf den privaten PKW angewiesen sind, spricht man in der Forschung und Praxis oft von Autoabhängigkeit. Gründe für diese Abhängigkeit sind vielfältig und reichen von strukturellen Einschränkungen, beispielsweise einem geringen ÖPNV-Angebot auf dem Land, bis hin zu persönlichen Merkmalen, welche die individuelle Mobilität einschränken. In diesem Übungsmodul werden wir uns mit diesen vielfältigen Arten von Einschränkungen beschäftigen, wobei die Studierenden selbst den Fokus ihrer Arbeit setzen können.
Auf der Grundlage von ein bis drei übergreifenden Forschungsfragen, die zu Beginn des Moduls entwickelt werden, wird ein Fragebogen entwickelt, getestet und zur Datenerhebung eingesetzt. Anschließend werden
| Turnus: | Jedes Semester |
| Termine: | Montag 12:15 – 13:45 Uhr |
| Ort: | Geschoßbau III – 309 (Campus Süd) |
| Ansprechperson: | Jacqueline Radzyk |
| Einschreibung: | Über das LSF oder beim Fachgebiet melden |
Smart Cities & Intelligente Mobilität – Green- & Brownfield-Ansätze
Im Bachelorseminar setzen sich die Studierenden praxisnah mit weltweiten Smart-City-Initiativen auseinander. Dabei gliedert sich das Seminar in zwei aufbauende Teile:
Zunächst werden im ersten Teil die Grundlagen von Smart Cities und intelligenter Mobilität (u.a. datenbasierte Verkehrssteuerungen, vernetzte Energienetze und KI-gestützte Entscheidungen) und deren Unterschiede eingeführt und erläutert. Greenfield-Städte entstehen neu auf der „grünen Wiese“ und ermöglichen eine ganzheitliche Planung digitaler Infrastruktur, Verkehrsnetze und Energieversorgungssysteme. Brownfield-Städte hingegen stehen vor der Herausforderung, bestehende Strukturen zu transformieren.
Im zweiten Teil steht ein konkretes Fallbeispiel einer Smart City im Fokus. Die Studierenden untersuchen dabei unterschiedliche Konzepte, Datenquellen, Technologien und planerische Maßnahmen. Ziel ist es, die Vor- und Nachteile kritisch zu bewerten und deren Übertragbarkeit auf andere Städte oder Räume zu diskutieren.
Hierfür führen die Studierenden eine fundierte Literaturstudie durch und reflektieren ihre Erkenntnisse hinsichtlich technischer Machbarkeit, gesellschaftlicher Akzeptanz und ökologischer Nachhaltigkeit. Im Ergebnis sollen sie ein tieferes Verständnis für die Rolle digitaler Technologien bei der Gestaltung zukunftsfähiger urbaner Mobilität entwickeln.
| Turnus: | Jedes Semester |
| Termine: | Mittwoch 10:15 – 11:45 Uhr |
| Ort: | Geschoßbau III – 309 (Campus Süd) |
| Ansprechperson: | Univ.-Prof. Dr.-Ing. Sascha von Behren |
| Einschreibung: | Über das LSF oder beim Fachgebiet melden |





